Veröffentlichungen

Jahresbericht 2020

 

Jahresbericht 2020 der Arbeitsgruppe

Natur- und Umweltschutz Bad Oeynhausen e. V.

 

 

 

Vogel des Jahres 2020: die Turteltaube. Sie ist Sinnbild für Glück, Freude und Liebe.

Wort des Jahres 2020: Coronapandemie. Wir verbinden damit : Alltagsmasken, Neuinfektionen, Aerosole, Lockdown.

Letzteres hat auch bei den Aktiven der AG Natur dazu geführt, Vorstandssitzungen, Veranstaltungen, Exkursionen, Treffen der Jugendgruppe und Weiters absagen zu müssen. Doch trotz allem, blieben die aktiven der AG Natur nicht untätig und können in Sachen Naturschutz auf einige positive Aktionen zurückblicken.

Weißstörche

 

2020 gab es im Mühlenkreis, mit 91 Storchenpaaren und 194 ausfliegenden Jungstörchen, erneut einen Brutrekord. ( im Vorjahr:  89 Paare, 175 ausfliegende Jungstörche ) Besonders erfreulich für die Naturfreunde war, dass vier Storchenpaare südlich des Wiehengebirges gebrütet hatten. Erstmals war auch Bad Oeynhausen als letzte noch "storchenlose" Kommune mit dabei, leider mit keinem guten Ausgang. Bedauerlich war, dass das junge überforderte Storchenpaar das einzige Küken zu früh und in anhaltender Hitze allein ließ. Diese Situation wusste ein Rotmilan zu nutzen. Er tötete das Küken, schaffte es aber nicht, die Beute zu seinen zu versorgenden Jungen zu bringen. Die Storchenfreunde sind jedoch zuversichtlich, dass im kommenden Jahr in den Volmerdingser Grellewiesen erneut gebrütet wird. Die Neubesiedlung des südlichen Mühlenkreises hatte auch das Interesse des WDR - Fernsehen geweckt. Ein Reporter der „Aktuellen Stunde“ begleitete  Erwin Mattegiet auf einer Storchenhorsttour, die auch zum schon legendären Storchennest am Großen Weserbogen führte. In der Kurstadt gibt es neben dem Horst in Volmerdingsen noch in Wulferdingsen und Babbenhausen Nistpfähle. Ein weiterer Standort folgte nun in Dehme. In einer städtischen Streuobstwiese am Lohbuschteich wurde ein weiterer Storchennistpfahl errichtet. In einer Gemeinschaftsproduktion der Stadtwerke, Fa. Holzbau Grübbel und der AG-Natur, wurde ein sehr schöner Standort für die Adebare gefunden. Den Wunsch hegten Josef Brinker von der Stadtverwaltung sowie Erwin Mattegiet von der AG-Natur schon seit Monaten, denn die bevorstehende Renaturierung des Lohbuschteich, und die Weseraue bietet hervorragende Voraussetzungen für eine Storchenansiedlung.

Biber

 

Der erste Bibernachweis vor zwei Jahren im Mühlenkreis war eine Sensation. Dass sich „Meister Bockert“ (Fabelname des Bibers) ausgerechnet an der Weser bei Dehme niedergelassen hatte, freute nicht nur die Mitglieder der AG-Natur. Ein Glücksfall war es auch für das WDR- Kamerateam Svenja und Ralph Schieke, das im Mühlenkreis mit Dreharbeiten für den Naturfilm "Wildes Mindener Land" unterwegs ist. Mit einer Wildkamera konnten die Filmleute auch den Bibernachwuchs festhalten. Da von dem nachtaktiven größten Säuger Europas lange Zeit nichts mehr zu sehen war, befürchteten skeptische Biberfreunde, dass sich die Tiere weserabwärts verabschiedet hätten, jedoch fand Ende September Naturschutzwart Erwin Mattegiet zwei deutliche Bibertrampelpfade, die aus einem wesernahen Maisacker direkt zum Fluss führten. Auf der Spur waren mehrere abgefressenen Maiskolben zu finden. Zur Zeit bedient sich der Vegetarier an dem krautigen Uferbewuchs, aber im Winter wird er sich wohl wieder dem Weichholz der Weiden und Pappeln widmen.

 

Wanderfalken

 

Mit sechs Brutpaaren ist der Wanderfalke im Mühlenkreis gut vertreten. Auch in Bad Oeynhausen gibt es den schnellsten Vogel der Welt schon im zweiten Jahr als erfolgreichen Brutvogel. Im Turm der Mindener Marienkirche gab es gar vier Jungvögel, die vom Kreisgreifvogelberinger Gerhard Neuhaus und Erwin Mattegiet beringt wurden. Bei einem Jungvogel kam es nach einem Frühstart vom Kirchturm zu einer Bruchlandung auf dem Marienkirchhof. Aufmerksame Passanten fingen den wenig flugfähigen Jungfalken ein und informierten die Polizei. Von dort kam er in die Obhut der beiden erfahrenen Falkner Martin Schomburg aus Minden und Dr. Walter Jäcker aus Bad Oeynhausen. Nach einigen Tagen "Kurzzeitpflege" wurde der Racker wieder in der Nähe des Gotteshauses frei gelassen. Durch einen beispiellosen Spendenmarathon schaffte es Gerhard Neuhaus 5000 € für die Installation einer Falken-Webcam einzusammeln. Nun möchte er noch die Voraussetzung dafür schaffen, dass der interessante Falkenbrutverlauf auch im öffentlichen Netz zu sehen ist, gewissermaßen einen Blick in die Falkenkinderstube für alle. Durch den bevorstehenden Abbruch des Kraftwerks Veltheim geht nach 20 Jahren der erste erfolgreiche Wanderfalkenbrutplatz im südlichen Mühlenkreis verloren. Inzwischen wurde ein Ersatznistkasten an einem hohen Gebäudeteil angebracht, das vom Abbruch verschont bleibt. Nun hoffen die Falkenfreunde, dass die Greife das neue Domizil akzeptieren und die Tradition der Veltheimer Wanderfalken fortgesetzt wird.

 

Turmfalken

 

Die Population des Turmfalken ist recht stabil. Ein Hilferuf erreichte Erwin Mattegiet von der Kirchengemeinde Rehme. Küster Günter Erdei hatte hinter einem engen Turmfenster ein Turmfalkenpaar mit fünf Jungfalken entdeckt. Die unschöne weiße Kotspur am Gotteshaus war nicht zu übersehen, aber die ungeliebten Wildtauben hätten rapide abgenommen, berichtete der Rehmer Küster. Die Idee der AG-Natur, in unmittelbarer Nähe einen Falkennistkasten anzubringen, traf beim Presbyterium auf volle Zustimmung. Die Montage der Falken-Nisthilfe lief nach bekanntem Muster. Das Material für den Kasten war eine Holzspende der Firma Holzbau Grübbel und den Zusammenbau übernahmen die Auszubildenden im Berufsbildungswerk Wittekindshof. Eine besondere Herausforderung war die Montage des Falkenkastens in luftiger Höhe. Die Firma JUMBO-Krandienste stellte dankenswerterweise einen Hubsteiger kostenfrei zur Verfügung. Die Naturfreunde Frank Köstring und Reinhold Scheibenzuber montierten den Kasten an der südlichen Turmseite. Bleibt zu hoffen, dass die Greife die neue Penthouse Wohnung annehmen, und den Wildtauben weiter Respekt einflößen.

Eulen

 

Die Schleiereulen der Kurstadt sind mit mehreren Brutpaaren gut vertreten. Eine Begegnung der besonderen Art hatte  Erwin Mattegiet bei einer Nistkastenkontrolle in der Trafostation am Lohbuschteich. Beim Öffnen des Eulenkastens, sah er sich plötzlich einem Waschbären Auge in Auge gegenüber. Es ist schwer zu sagen, wer sich von den beiden mehr erschrocken hatte. Um so erfreulicher war, dass der "Irrgast" das Weite suchte und den Schleiereulen ihre Kinderstube überließ. Wenige Wochen später konnte Greifvogelberinger Gerhard Neuhaus dort drei Eulenküken beringen. Der Mindener Greifvogelexperte hat sich besonders dem Schutz des seltenen Steinkauzes angenommen. Nachdem die Population der Steinkäuze im Mühlenkreis fast erloschen war, gibt es inzwischen wieder etwa 50 Brutpaare. Durch den Einsatz einer Halbmond Pendelfalle hatte Neuhaus die Steinkauzröhren mardersicher gemacht. Die alten, herkömmlichen Steinkauzröhren waren sehr oft Futterquellen für den Steinmarder, der die Gelege regelmäßig räuberte. Da der Steinkauz bisher nur im Nordkreis vorkommt, möchten die Eulenschützer die kleine Eule über den Wiehen locken und in alten Streuobstwiesen Steinkauzröhren mit einer Mardersicherung aufhängen.

Wildblumen

 

Es war nicht zu übersehen, dass in Feld und Flur mehr Blühpflanzen anzutreffen waren als in den Vorjahren. Einige Landwirte, die Stadtwerke, aber auch Naturnahe Bürger stellten die fest. In Dehme hatte ein Anwohner seine 1ha große Ackerfläche in eine üppige Wildblumenwiese verwandelt, ein Insektenparadies in der sonst tristen Maislandschaft. Auch die Stadtverwaltung hat in ihren Streuobstwiesen  Blühstreifen angelegt.

Die AG-Natur ergriff ebenfalls die Initiative gegen das Insektensterben. Mit einer großzügigen Spende der Stadtsparkasse wurden 1000 Wildblumensamentüten bestellt, um sie auf dem Frühjahrsmarkt an Bürger zu verteilen. Leider fiel der Frühjahrsmarkt Coronabedingt aus.  Der Vorschlag von Erwin Mattegiet, den Rücken des Hahnenkamptunnels mit einer Wildblumenwiese zu begrünen, traf bei Bürgermeister Achim Wilmsmeier auf offene Ohren. Leider war die Einsaat wegen der trocken heißen Wetterlage nicht von Erfolg gekrönt.

Corona

 

Zum Insektensterben wurde gemeinsam mit der VHS eine Infoveranstaltung mit dem bekannten Löhner Biologen Kalle Niehus organisiert. Aber auch das Event, das im Versammlungsraum der Firma Holzbau Grübbel geplant war, fiel Corona zum Opfer .

Auch die traditionellen Vogel-Exkursionen mit den Portaner Natur- und Heimatfreunden mussten wegen der Pandemie abgesagt werden.

Corona: Fluch oder Segen für die Natur? Ab März 2020 wurde es leise auf den Straßen in Bad Oeynhausen. Kurzarbeit, Homeoffice, Schulausfall...damit uns zu Hause die Decke nicht auf den Kopf fiel, nutzen wir, wie viele andere auch, die Natur zum Ausgleich. Bei herrlichen Temperaturen war dies gut möglich. Waldbereiche, Naturschutzgebiete wurden gerne genutzt, um möglichst alleine und an der frischen Luft unterwegs zu sein. Doch gerade im Frühjahr ist unsere heimische Natur stressempfindlich, was menschliche Störungen angeht. Die Tiere sind stark mit der Aufzucht ihrer Jungtiere beschäftigt und wurden in vielen Bereichen gestört, da der Mensch immer tiefer in Bereiche eingedrungen ist, die er sonst nicht betritt. Hoffen wir, für Mensch und Tier, das wir 2021 alle wieder ein bisschen mehr Normalität erleben dürfen.

 

Orchideenschutz

 

Die AG Natur bemüht sich seit über dreißig Jahren, einen besonders wertvollen Orchideenstandort zu erhalten.
Die Weiße Sumpfwurz (Epipactis palustris) gibt es nur an einer Stelle im Stadtgebiet. Fünf weitere in OWL sind mindestens 40 km entfernt. Das große Problem ist die Verbuschung. Ohne die vielen Biotoppflegeaktionen wäre der Standort sicher schon erloschen. Seit drei Jahren helfen Kreis und Stadt bei dem Erhalt. Früher gab es Hunderte Exemplare. Besonders nach dem Hitzesommer
2018 wurde es einen dramatischen Rückgang der Pflanzen auf 17 verzeichnet. In diesem Jahr waren es immerhin schon wieder 31.
Dafür breitet sich das Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis) erfreulich an mehreren Standorten aus.

 

 

 

Jugendgruppe

 

Leider konnte sich die Jugendgruppe „Naturentdecker“ der AG Natur- und Umweltschutz im Jahr 2020 nicht – wie gewohnt – einmal im Monat treffen. Wo sonst saisonale Naturthemen Grundlage für die Treffen sind, mussten die Kinder auf Grund der speziellen Lage Verzicht üben.

„Wir hoffen auf das nächste Jahr, in dem wir wieder tolle Aktionen für unsere Naturentdecker anbieten möchten“, sagten Antje Brandt und Mirjam Voß von der AG Natur.

Bürgerinitiative Artenvielfalt

 

Im Juli startete die landesweite Initiative „Volksinitiative Artenvielfalt NRW“, die durch den NABU, den BUND und durch die Landesgemeinschaft Natur und Umwelt ins Leben gerufen wurde. An vier Standorten unserer Stadt konnten die Bürger mit ihrer Unterschrift ein klares Signal für mehr Artenschutz setzen.  66.000 Unterschriften müssen es insgesamt sein, damit sich der Landtag mit dem Thema beschäftigen muss. Ziel der Initiative unter dem Motto „Insekten retten – Artenschwund stoppen“ ist es, konkrete Handlungsvorschläge zur Verbesserung der biologischen Vielfalt in den NRW-Landtag einzubringen und das Land so zu mehr Natur- und Artenschutz zu bewegen.  Konkret fordern sie einen Stopp des Flächenfraßes, mehr Waldflächen ohne Nutzung, die Ausweitung des Biotopverbundes und die Ausweisung eines Nationalparks Senne. Auch soll der ökologische Landbau deutlich ausgeweitet, ein Verbot chemisch-synthetischer Pestizide in Naturschutzgebieten durchgesetzt und die Gewässer und Auen wirksamer geschützt werden. Die Unterschriftenaktion läuft mindestens noch bis März 2021. Wer sich weitere Informationen zu dem Thema holen möchte, findet diese im Internet:  www.artenvielfalt-nrw.de

Amphibienwanderung

 

Fast zeitgleich mit dem Start der Amphibienwanderung, setzte auch der Corona Lockdown ein. So kam es den heimischen  Amphibien zu Gute, dass in der Dämmerung wenig Verkehrsaufkommen herrschte und viele Tiere nicht dem Verkehrstod zum Opfer fielen.  Auch für die ehrenamtlichen Sammler war diese Situation natürlich angenehm.

Folgend aufgeführt die Erfassungszahlen aus zwei Bereichen, an denen die ehrenamtlichen Helfer abends unterwegs sind, um die Tiere per Hand von der Straße zu sammeln im Vergleich:

Am Schäferfeld:

2018 261 Erdkröten 431 Teichmolche

2020 319 Erdkröten  271 Teichmolche

In der Wölpke:

2018: 1809 Erdkröten

2020 : 1620 Erdkröten

Mit dem Handy gut vernetzt, und in diverse „Krötengruppen“ aufgeteilt, konnte im Bad Oeynhausener Süden eine gute Aufteilung und Koordination der Helfer stattfinden.

Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Minden - Lübbecke hat dem Krötenteam in diesem Jahr 20 Eimer zur Verfügung gestellt. Versehen mit Reflektoren, können die Amphibienschützer sie nutzen, um die unzähligen Tiere mit der Hand von der Straße zu sammeln, um sie so sicher auf die andere Straßenseite zu bringen.

Ein großes Lob geht zu guter Letzt an alle ehrenamtlichen Unterstützer, die auch bei Regen und Wind abends in ihren zugewiesenen Bereichen aktiv und mit Freude dabei waren.

Weiterhin suchen wir freiwillige Helfer, besonders im Bereich B.O. Nord,  die uns (bzw. den Lurchen) helfen möchten.

Bitte melden bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter: 05731 / 154 6 55 9 Antje Brandt.

Weitere Kontaktdaten und Informationen können sie dem Flyer "Amphibienschutz in Bad Oeynhausen" entnehmen, dieser liegt im Rathaus von Bad Oeynhausen aus, oder ist auf der Homepage www.natur-oberbecksen.de einzusehen.

 

Mauersegler

 

Den flinken Flugakrobaten geht es - auf Grund von Gebäuderenovierungen und somit Brutplatzverlusten - nicht gut. Mauersegler sind extrem abhängig von Gebäudebrutplätzen. Sie nisten gerne an den obersten Hauskanten, bevorzugt unter kleinen Dachüberständen und in Dachhohlräumen. Oft finden sie diese Plätze nur noch in älteren, unsanierten Gebäuden.

Doch oft lassen ihnen Abriss, Umbaumaßnahmen und modernere Bauweisen keine Möglichkeiten mehr zum Brüten. Wer den Tieren helfen möchte, benötigt oft gar keinen teuren Nistkasten. Man kann ohne viel Aufwand Nistmöglichkeiten in Dachüberstände integrieren.

Mit der großzügigen Spende der Stadtsparkasse Bad Oeynhausen / Porta Westfalica konnten im Frühjahr 2019 einige Mauerseglernistkästen angeschafft werden. Diese befinden sich mittlerweile an einigen Fassaden in Bad Oeynhausen. Zwei Standorte möchten wir hier vorstellen:

An der Realschule Nord konnten einige natürliche Nistplätze an Hand von Kotspuren ausgemacht werden. Der Mauerseglerbegeisterte Realschullehrer A. Kortenbusch versorgte die AG Natur mit beeindruckenden Videos, die er von den einfliegenden Mauerseglern in ihre Nistplätze, machen konnte. Eine Erweiterung der Nistplätze hat im April 2020 stattgefunden. Vier künstliche Nisthilfen haben Platz an der Fassade der Realschule gefunden und wir warten gespannt darauf, ob sie im Frühjahr 2021 von den Tieren angenommen werden.

Des Weiteren wurde an der Ev. Luth. Kirche in Bad Oeynhausen Lohe mit Unterstützung von Pf. M. Freitag, H. Sieker, A. Dittmar und A. Brandt zwei Kästen im Frühjahr 2019 angebracht. Weiße Kotspuren waren dann im Frühjahr 2020 sichtbar und die anfängliche Freude groß. Es stellte sich aber schnell heraus, dass es sich bei den Bewohnern um Haussperlinge handelte. Diese sind selbstverständlich auch willkommen.

Es gibt natürlich noch weitere Bad Oeynhausener Bürger, die sich für den Mauerseglerschutz aktiv eingesetzt haben, hierfür an großes Dankeschön für ihre Unterstützung und die Anbringung einiger Kästen an ihren Häusern.

Wir bitten an dieser Stelle, weiterhin um Ihre Meldungen :

Sind Ihnen Mauersegler-Nistplätze bekannt? Wurden an Ihrem Haus künstliche Nisthilfen (auch durch die AG Natur) angebracht und wurden diese bereits angenommen?

Für Infos, Fragen und Beobachtungen steht ihnen Antje Brandt unter 05731 154 6 559 oder per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Infos zu der Aktion Mauerseglerschutz in Bad Oeynhausen finden sie auf der Homepage www.natur-oberbecksen.de

Danksagung

 

Ein besondere Dank der AG-Natur gilt folgenden Institutionen, Firmen und ehrenamtlichen Helfern:

Die Firma Holzbau Grübbel unterstützt schon seit Jahren die AG-Natur mit Holzzuschnitten für den Nistkastenbau für Falken, Eulen und Fledermäusen. Auch den Transport und die Bearbeitung des Storchennistpfahles wurde von den Grübbel Monteuren gemeistert.

Das Berufsbildungswerk des Wittekindshof BBW hatte wieder den Zusammenbau der Holzzuschnitte übernommen. Per Akkuschrauber wurden die Holzteile von AZUBIS fachgerecht zusammen gefügt.

Die Stadtwerke Bad Oeynhausen hatten den Storchennistpfahl in der Streuobstwiese im Lohbusch errichtet, es handelte sich um einen ausgedienten Strommasten von der Weserstraße. Mit einem Bagger wurde vorab ein Betonfundament geschaffen, in das eine verzinkte Halterung eingelassen wurde.

Die Dachdeckerfirma Wilhelm Stein fertigte und stiftete die Zinkblechdächer für die Falkenkästen.

Die Schlosserei Thomas Isemann fertigte und stiftete die Konsolen des Storchennistkorbes am Lohbuschteich und dem Falkennistkasten an der Rehmer Kirche.

Frank Köstring unterstützt die AG-Natur als " Einzelkämpfer wie er sagt" auf vorbildliche Art.Er spendete eine komplette Schließanlage für alle Trafostationen und baute Sie auch ein. Die von den Naturschützern als Brutplatz für Eulen, Falken und Fledermäusen genutzten Türme, können nun mit einem Generalschlüssel geöffnet werden.

Die Firma JUMBO-Krandienste stellte seinen Ruthmann Steiger zur Verfügung. Auch hier erwies sich der bereits erwähnte Frank Köstring als der "Mann für alle Fälle" Zielsicher steuerte er den Hubwagen in 30 m Höhe, um mit seinem Mitstreiter Reinhold Scheibenzuber an der Rehmer Kirche den Turmfalkenkasten anzuschrauben.

 

Ausblick 2021

 

Wir hoffen alle sehr, dass das Jahr 2020 ein absolutes Ausnahmejahr war. Covid 19 hat uns vor große Herausforderungen, mit vielen Einschränkungen gestellt und es wird uns vermutlich noch einige Zeit begleiten.

Allen Bad Oeynhausener Bürgern wünschen wir deshalb vor allem Gesundheit und weiterhin  viele interessante Erlebnisse in der Natur in und rund um Bad Oeynhausen

Ihre AG Natur Bad Oeynhausen