Amphibienschutz

Bei ihren Wanderungen vom Sommer- und Winterquartier zum Laichgewässer legen die Amphibien Entfernungen von mehreren Kilometern zurück. Dabei müssen sie oftmals viel befahrene Straßen überqueren. Große Konflikte treten auf, wenn Straßen neu gebaut und bis dahin unberührte Amphibienlebensräume durchschnitten werden.

Besonders durch den Autoverkehr bedroht sind Feuersalamander, Gras- und Springfrosch sowie die Erdkröte.

Maßnahmen zum Schutz wandernder Amphibien sind daher kein schräges Hobby einiger Naturschützer, sondern eine dringende Notwendigkeit.

Bundesweit werden jährlich etwas 1.000 bis 2.000 Amphibienschutzzäune aufgebaut, um die Tiere auf ihrer Frühjahrswanderung von den Landlebensräumen zu den Laichgewässern vor dem Überfahrenwerden zu unterstützen.

Schutzmaßnahmen:

- Sperrung von Straßenabschnitten zur Zeit der Wanderung

- Tunnel und Leiteinrichtungen   (Leiteinrichtung unter der Straße)

- Schutzzäune

(Beim Versuch, das vermeintliche Hindernis zu umgehen, laufen die Amphibien am Zaun entlang und fallen in Fangeimer, die entlang des Zaunes im Boden eingelassen sind. Die "gefangenen" Kröten werden auf gleicher Höhe des "Fangortes" auf der gegenüberliegenden Straßenseite wieder ausgesetzt.)

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